Berücksichtigung von Corona (Covid19) im Planungsprozess und Bauablauf, SiGeKo

Gemäß Baustellenverordnung, § 2 - §4 ist der Bauherr verpflichtet für die Einhaltung der allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzes zu sorgen.
In den meisten Fällen reichte es, sich an der Tabelle zur Verpflichtung des SiGeKo entlangzuhangeln, die Aufgaben entweder auf einen solchen, oder die Koordination der Sicherheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen auf den Architekten oder die ausführenden Firmen zu übertragen, selbst wenn ihn dies auch nicht umfänglich aus seiner Verantwortung entlastet hat.

In Zeiten von Corona ist dies nicht mehr ausreichend.

Schon der Planungsvorgang muss an die durch die Pandemie beinflussten Situationen angepasst werden.

Der Planer muss seinen Auftraggeber über die Auftraggeberpflichten (einschließlich der behördlichen Regelungen)
im Zusammenhang mit der Coronapandemie beraten. Bei der Kostenschätzung sollte er darauf hinweisen,
dass neben der Unschärfe, die bspw. die Großschätzung nach DIN 276 mit sich bringt, es zu Störungen des Bauablaufes kommen kann.
Bei straffer gefassten Bausummenzielen, die ohnehin im Regelfall die Elementenmethode o. ä. bedingen, sind bei den Anhaltsindikationen die Angaben zu Lieferzeiten beizuziehen.

Sofern kein externer SiGeKo beauftragt wird, muss sich der Auftraggeber bei den Bundeslandspezifischen Ministerien (bspw. Bundesamt für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) über die Corona-Verordnungen und Erlasse Auflagen ( bspw.: https://www.mags.nrw/coronavirus)
informieren.
Bezogen auf die Erlasse bieten die betreffenden Berufsgenossenschaften Arbeitshilfen und Handlungshilfen an.

Coronavirus: Bau- und Architektenrecht

Die Bundesarchitektenkammer hat ein umfangreiches FAQ zum Bau- und Architektenrecht herausgegeben.

Stand: 20.3.2020 mit Aktualisierungen und Ergänzungen Die pdf-Datei finden Sie hier https://www.bak.de/w/files/bak/02architekten/coronavirus/bak-coronavirus...

Die nachfolgenden Fragen im FAQ behandelt: Bau- und Architektenrecht

1. Welche Ansprüche habe ich als Planer gegen den Auftraggeber, wenn es wegen des Coronavirus zu Bauzeitverzögerungen/Bauzeitverlängerungen kommt?

2. Welche Ansprüche habe ich, wenn der Auftraggeber wegen des Coronavirus den Planungsauftrag kündigt?

News I: Beiträge der Berufshaftpflicht für Landschaftschaftsarchitekten und Freiraumplaner bleiben 2020 stabil

 Berufshaftpflicht Landschaftsarchitekten, Freiraumplaner 

Berechnungsbeispiel:

Deckungssummen 3.000.000.-€ für Personen- und 300.000.-€ für sonstige Schäden, SB 2500.-€ Geltungsbereich: Weltweit ohne US/ Kanada; jährliche Maximierung der Deckungssummen 4-fach:

bis Jahresnettohonorar Jahresnettobetrag ab:
30.000.-€ 405,00 € 
50.000.-€ 607,50 €

Stand 2019-03-12

News II: 2020-02-01 Beiträge für Berufshaftpflicht von Architekten, Bauingenieuren, Statikern

unsere Quotierungen für die Berufshaftpflicht von Architekten und Bauingenieure bleibt stabil und günstig.

Berechungsbeispiele Stand März 2020 für Deckungssummen 3.000.000.-€ für Personen- und 300.000.-€ für sonstige Schäden, SB 2500.-€ Geltungsbereich: Weltweit ohne US/ Kanada; jährliche Maximierung der Deckungssummen 4-fach:

Berufshaftpflicht für Architekten

bis Jahresnettohonorar Jahresnettobetrag ab:
30.000.-€ 810,00 € 
50.000.-€ 1215,00€

 

Berufshaftpflicht Statiker, Verkehrsanlagen, Technische Ausrüstung  

bis Jahresnettohonorar Jahresnettobetrag ab:
30.000.-€ 526,50 € 
50.000.-€ 789,75 €

News III: PartGmbB

Mit der Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (kurz PartGmbB) können alle Gesellschafter ihre Haftung für Schäden aus der Berufsausübung begrenzen.

In einer normalen Partnerschaft haften die Gesellschafter auch für Ansprüche aus Fällen, bei denen sie nicht selbst sondern ein Partner mit der Aufragsbearbeitung befasst war und zwar unbegrenzt.
Hier ist Haftung aus gesamtschuldnerischen Verhältnissen analog der Haftung bei einer GbR.

Die Gesellschafter einer PartGmbB haften nur für Ansprüche aus der selbst übernommen Auftragsbearbeitung, 
die nicht handelnden Partner können die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränken. 

Die Haftungsbegrenzung wirkt nur auf Ansprüche der beruflichen Tätigkeit, die Haftung für die betrieblichen Risiken, Mieten, Kredite und Abgaben bleibt davon unberührt.
 
Voraussetzungen für die Haftungsbegrenzung einer Partnerschaftsgesellschaft mbB

1. Die Bezeichnung mbB oder mit beschränkter Berufshaftung muss in die Firmenbezeichnung aufgenommen werden.
Es muss die Bezeichnung der Architekten- oder Ingenieurgesellschaft mbB in das Partnerschaftstregister eingetragen werden.

Gemäß § 8 Abs. a PartGG darf der Name der Partnerschaft mit dem Zusatz Part oder PartG verwendet werden 

Beispiele für zulässige Architekten Partnerschaftsgesellschaften mbB:

News IV: Häufig gelesen: WhatsApp & Co.: Haftung und Ansprüche aus dem gewerblichen Gebrauch von Messengerdiensten

Messengerdienste wie WhatsApp vermelden auch für Deutschland ein rasantes Wachstum aktiver Nutzer. Kommerzielle Anbieter, wie Bauingenieure und Architekten, wollen da - genauso wie größere Firmen — nicht zurückstecken. Schließlich signalisiert man seinen potenziellen Kunden mit der Nutzung eines solchen Dienstes, dass man nicht nur hip ist, sondern auch die „schnelle Kommunikation“ beherrscht. Zwar ist WhatsApp vonseiten des Dienstes seit kurzem offiziell für die kommerzielle Nutzung freigegeben, doch ein genauerer Blick zeigt: Mit deutschem Recht ist WhatsApp so wenig vereinbar, dass bei Auseinandersetzungen über den gewerblichen Gebrauch kaum Chancen bestehen, dass ein Versicherungsschutz greift – und das vor dem Hintergrund, dass Verstöße gegen den Datenschutz mit einem hohen Strafmaß belegt sind. (Stand 20.09.2016)

hier geht es zum Artikel

Ältere News: Geänderte Konditionen für BDB-Mitglieder ab 03.2016

 

Bei den für BDB-Mitglieder geschlossenen Berufshaftpflicht-Rahmenabkommen werden sich im Laufe des Jahres 2016 die Konditionen ändern. Stand 02.2016 wird der HDI seine Beiträge zum Teil sehr drastisch anpassen müssen. Damit fällt eine der bislang günstigsten Gestaltungsmöglichkeiten für Neuabschlüsse der Berufshaftpflicht weg. Bestandverträge bleiben nach Angaben des Konzernes erst einmal unberührt.

Die vorrangig von der VHV und der Unita angebotenen Rahmenkonzepte sind regelmäßig teuerer als die bislang gelten Konditionen, die spätestens zu 03.2016 auslaufen werden.

Wir haben uns entschieden, außerhalb der bestehenden Rahmenverträge Konditionen für BDB-Mitglieder zur Verfügung zu stellen. Die Beiträge für Kleinbüros bleiben weiterhin niedrig. Die Anhaltskonditionen finden Sie auf unseren Webseiten, gerne geben wir Ihnen auch telefonisch präzise Auskünfte (Tel.: 0201-268890).

 Günstige Beiträge für die Berufshaftpflicht von Architekten finden Sie hier.

Ältere News: Honorarrechtsschutz Vertragsrechtsschutz

Wir bieten ergänzend zur der in der Berufshaftpflicht für Architekten mitversicherten aktiven Honorarklage den optionalen Einschluss eines Honorar- und Vertragsrechtsschutzes an.

Berechnungsbeispiele:

Deckungssumme: 250.000.-€    SB 1.000.-€

Nettohonorar/ Jahresnettobeitrag

Ältere News: BDIA Bund deutscher Innenarchitekten kündigt Rahmenabkommen und verursacht Beitragserhöhung

 

Die BDIA-Geschäftsführung hat den alten Rahmentarif (früher: General Accident, Gerling, zuletzt HDI) gekündigt. Die mit Abstand günstigsten Konditionen am Markt liefen zum 31.03.2016 aus. Warum sich der Verband von so einem  Deckungskonzept verabschiedet hat ist nicht nachvollziehbar.

>> BDIA Berufshaftpflicht (Stand 01.2017)

 

Ältere News: Berufshaftpflicht für Landschaftsarchitekten

Nach Auswertung der Schadensquoten und Schadenssummenzahlungen konnte der Berufshaftpflichttarif für Landschaftsplaner erneut (zuletzt 2012) verbessert werden.

Berechnungsbeispiel (Stand 01.01.2015)
Versicherte Tätigkeit: Landschaftarchitekt, Landschaftplaner, Erstellung von Umweltverträglichkeitsstudien, einschl. Sachverständiger im Garten- und Landschaftsbau

Deckungssumme 3.000.000.- € für Personen- und 300.000.- € für sonstige Schäden, SB 2.500.- €

Jahresnettohonorar Jahresnettobeitrag ab
30.000.- € 473,85 €

 

Deckungssummen 3.000.000.- € für Personen- und 1.000.000.- € für sonstige Schäden, SB 2. 500.- €

Jahresnettohonorar Jahresnettobeitrag ab
110.000.- € 1.371,25 € (für Mitglieder IngKammer ab 1.097.- €)

 

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